Kontakt

Gesundheit und Frieden

Bahnhofstrasse 17
6380 St. Johann in Tirol

+43 (0) 676 898 81 294
verein@gesundheitundfrieden.com

ZVR-Zahl: 710452349

 
 
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Vorstand und Statuten

Obmann, Kassierin und  Schriftführerin bilden den Vereinsvorstand.

Obmann ist Matthäus Beihammer. Die Aufgaben sind die Geschäftsführung und die Vertretung des Vereins nach außen (Öffentlichkeitsarbeit), bei öffentlichen Anlässen Reden/ Ansprachen halten,  und die Organisation.

Kassierin ist Mag. Birgit Werdenich. Die Aufgaben sind die Erledigung aller finanziellen Belange des Vereins und die Abwickelung des Zahlungsverkehrs.

Schriftführerin ist Karin Brandstätter. Die Aufgaben sind die Abwicklung des Schriftverkehrs, das Führen eines Protokolls bei Vereinstreffen und die anschließende Weiterleitung an alle Mitglieder.

 Statuten des Vereins „Gesundheit und Frieden"

 § 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

 (1)   Der Verein  führt den Namen ”Gesundheit und Frieden“

 (2)   Er hat seinen Sitz in 6380 St. Johann in Tirol,  und erstreckt seine

 Tätigkeit auf die Anwendung der jeweiligen energetischen Methode der einzelnen Berater, Therapeuten und Heiler (im Folgenden immer mit BTH abgekürzt). Diese Methoden beziehen sich auf das wissenschaftlich derzeit noch nicht erfassbare Energiefeld, das alles umgibt und durchdringt, und schließen jede Form von Lebensenergie, Energielenkung und Energiefluss mit ein. Die Anwendung erfolgt in folgenden Schritten: a.)Die Erhebung des energetischen Zustands durch Erfassung der Vorgeschichte der Klient Innen.b.) Die Untersuchung auf das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von Blockaden, Fülle- oder Leere zuständen der Energieflüsse bzw. Über- oder Unteraktivität des Energiesystems.c.) Die Beurteilung der in Punkt b. angeführten Zustände unter Verwendung energetischer Hilfsmittel wie z.B. Tensor, Muskeltest, Biofeedback etc.d.) Die Anwendung der genannten, energetischen Methoden einschließlich der Anwendung energetischer Substanzen (z.B. Blütenessenzen und andere komplementärmedizinische Substanzen im Sinne des § 1 Abs 3 Z 9 Arzneimittelgesetz, die keine Arzneimittel sind und nicht unter das Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG, BGBl I Nr. 13/2006) fallen).e.) Die Zuführung, der zur Selbstheilung benötigten Energien, bzw. die Zuführung, Lenkung oder Ableitung der Energien, um eine Wiederherstellung der körperlichen und energetischen Ausgewogenheit und die damit verbundene Verbesserung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens zu erreichen.f.) Die Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung mit den genannten energetischen Methodeng.) Die Empfehlung bzw. Herstellung energetischer Substanzen und Behelfe zur Abgabe an die Klienten, sofern sie keine Medizinprodukte im Sinne des Medizinprodukte Gesetzes oder Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetztes darstellen.h.) Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Seminaren, Workshops und Fachvorträgeni.)Qualitätssicherung durch Zertifizierung der BTH nach vorgegebenen vereinsinternen Richtlinien.

(3)   Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt.

§ 2: Zweck Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt,durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen energetischen Beratern, Therapeuten und geistigen Heilern (im Folgenden immer mit BTH abgekürzt),  hilfesuchenden Menschen die bestmögliche  Betreuung und Hilfestellung  bei ihren Beschwerden und Problemen zu bieten,  in Ergänzung zur herkömmlichen Schulmedizin.  Außerdem soll er zur Förderung der Entwicklung von diesen Menschen und von uns BTH dienen, und zwar  in verschiedenen Bereichen, wie

 ·         Gesundheit und geistige Heilung

·         Wohlfühlen und Freude am Leben

·         Den Sinn des eigenen Lebens finden

·         Die richtige Entscheidung in einer Krisensituation  treffen

·         Aus- und Weiterbildung im energetischen Bereich

·         Qualitätssicherung durch Zertifizierung der BTH, mit dem Ziel Klientensicherheit

 § 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 (1)   Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(2)   Als ideelle Mittel dienen

a)      Die Zusammenarbeit der einzelnen BTH durch Anwendung ihrer jeweiligen Methode

b)      Die gegenseitige Empfehlung und Bewerbung der BTH

c)      Abhalten von Workshops und Vorträgen.

d)     Qualitätssicherung durch Zertifizierung der BTH 

(3)   Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

a)      Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge der BTH und der Fördernden Mitglieder

b)      Sponsorengelder und freiwillige Spenden

c)      Erlöse aus Veranstaltungen und Vorträgen.

d)     Ein Viertel der Gebühren aus der Zertifizierung der BTH 

 § 4: Arten der Mitgliedschaft

 (1)   Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, das sind die aktiven BTH, und außerordentliche, das sind die „interessierten, fördernden Mitglieder“.

 (2)   Ordentliche Mitglieder sind jene BTH, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die sich für die Energiearbeit interessieren und die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrags fördern.

 § 5: Erwerb der Mitgliedschaft

 (1)   Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die einen Antrag auf Mitgliedschaft als BTH oder als Förderndes Mitglied stellen werden, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften.

Die Laufzeit beträgt mindestens 12 Monate. Es ist eine Aufnahmegebühr zu bezahlen, diese dient als Beitrag für bereits geleistete Werbeaktivitäten, für Prospekt und Homepage.

(2)   Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3)   Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.

 § 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 (1)   Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

Beendet kann die Mitgliedschaft durch schriftliche Kündigung des BTH an den Verein, oder durch schriftliche Kündigung  des Vereinsvorstandes an den BTH,  jeweils mit einer Frist von drei Monaten auf den nach drei Monaten folgenden  Monatsersten werden. In den ersten 12 Monaten verzichten beide Seiten auf eine Kündigung.

Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum des Posteingangs maßgeblich.

 (2)   Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als zwei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

 (3)   Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

 § 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

 (1)   Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

 (2)   Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.

 (3)   Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

 (4)   Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

 (5)   Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

 (6)   Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 (7)   Die aktiven Vereinsmitglieder (BTH) haben das Recht, die jeweilige Dienstleistung aller anderen VereinskollegInnen, nach individueller Absprache und nach zeitlichen Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Im Gegenzug haben wiederum alle aktiven Vereinsmitglieder die Pflicht, den hilfesuchenden Kolleg Innen nach ihren Möglichkeiten zu helfen und sie somit in ihrer Entwicklung zu fördern.

Die BTH haben das Recht, ihre individuelle Dienstleistung allen Klienten von den anderen VereinskollegInnen, nach vorheriger Absprache mit den betroffenen Kolleg Innen anzubieten, und gegen Honorar auch durchzuführen. Im Gegenzug haben wiederum alle Vereinsmitglieder die Pflicht, ihren eigenen Klienten die Dienstleistung der anderen Kolleg Innen anzubieten und  für diese Werbung zu machen. Und zwar mit Prospekt, Flyer, Visitenkarten und Hinweisen auf die Vereinshomepage.

Die BTH haben das Recht auf Bewerbung ihrer Tätigkeit durch den Verein mittels Prospekt, Flyer und Vereinshomepage.

 § 8: Vereinsorgane

 Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

 § 9: Generalversammlung

 (1)   Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle zwei Jahre statt.

 (2)   Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

 a.       Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b.      schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,

c.       Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),

d.      Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),

e.       Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten)

binnen vier Wochen statt.

 (3)   Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).

 (4)   Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

 (5)   Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 (6)   Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

 (7)   Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

 (8)   Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit, also mindestens 51 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 (9)   Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 § 10: Aufgaben der Generalversammlung

 Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

 a)      Beschlussfassung über den Voranschlag;

b)      Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

c)      Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

d)     Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

e)      Entlastung des Vorstands;

f)       Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

g)      Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

h)      Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins;

i)        Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 § 11: Vorstand

 (1)   Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann und Stellvertreterin, Schriftführerin und Stellvertreterin sowie Kassier/in und Stellvertreter/in.

 (2)   Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

 (3)   Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

 (4)   Der Vorstand wird vom Obmann, bei Verhinderung von seiner Stellvertreterin, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

 (5)   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

 (6)   Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, also mindestens 51 %; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

 (7)   Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung seine Stellvertreterin. Ist auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

 (8)   Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

 (9)   Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.

 (10)           Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist  an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 § 12: Aufgaben des Vorstands

 Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

(1)   Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

(2)   Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;

(3)   Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;

(4)   Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den geprüften Rechnungsabschluss;

(5)   Verwaltung des Vereinsvermögens;

(6)   Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern;

(7)   Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 § 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 (1)   Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Die Schriftführerin unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

 (2)   Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns und der Schriftführerin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des Obmanns und der Kassierin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.

 (3)   Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

 (4)   Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

 (5)   Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

 (6)   Die Schriftführerin führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.

 (7)   Die Kassierin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 (8)   Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Obmanns, der Schriftführerin oder der Kassierin ihre Stellvertreter/innen.

 § 14: Rechnungsprüfer

 (1)   Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.

 (2)   Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

 (3)   Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

 § 15: Schiedsgericht

 (1)   Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

 (2)   Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern, BTH zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

 (3)   Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
 § 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

 (1)   Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 (2)   Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.